Nächtlicher Sucheinsatz erfolgreich

 

 

 

Am Sonntag, den 15. Oktober, ging gegen 20 Uhr die Meldung nach einer vermissten Person bei der Bergrettung Mitterbach ein. Nachdem Telefonkontakt hergestellt werden konnte, gab die Person an, sich zwischen Ötscherhias und Wienerbruck zu befinden. Die Bergrettung Mitterbach schickte zwei Mannschaften los, eine von Erlaufklause, die andere von Wienerbruck. Jedoch konnte die vermisste Person nicht gefunden werden.

 

 

So entschloss sich die Einsatzleitung, das Suchgebiet Richtung Erlaufboden bzw. Richtung Vorderötscher auszudehnen. Schließlich konnte die 58-jährige Ungarin beim sogenannten „Jodlgraben“ im Bereich Mirafall aufgefunden werden.

 

 

Eine Knieverletzung nach einem Sturz machte ihr das Weitergehen unmöglich, weshalb sich die Ungarin mit ihrer Begleiterin zum Absetzen eines Notrufes entschieden hatte. Die verletzte Person wurde von den Sanitätern der Bergrettung erstvorsorgt und mit der Gebirgstrage bis zur Forststraße Hagengut transportiert, wo sie dem ASBÖ Frankenfels übergeben wurde. Einsatzende konnte gegen Mitternacht gegeben werden.

 

 

Dies war, nach zwei Einsätzen auf der Gemeindealpe, der dritte Einsatz für die Bergrettung Mitterbach an diesem sonnigen Wochenende.

 

Einsatz auf der Gemeindealpe

 

Am Samstag, dem 14. Oktober, wurde die Bergrettung Mitterbach gegen 14 Uhr über 144 Notruf NÖ zu einem Einsatz alarmiert.  Gleichzeitig mit der Bergrettung wurde auch der Notarzt-Hubschrauber Christophorus 15 zur Unfallstelle gerufen. Ein 46-jähriger Freizeitsportler hatte sich auf der Gemeindealpe schwer verletzt.

 

Aufgrund der unzugänglichen Unfallstelle richtete die Bergrettung Mitterbach für den Hubschrauber einen Zwischenlandeplatz ein. Notarzt und Flugretter wurden mit dem BR-KfZ zum Patienten gebracht, der mittlerweile von Sanitätern der Bergrettung Mitterbach erstversorgt wurde.

 

Nachdem der Notarzt den Zustand des Freizeitsportlers stabilisiert hatte, wurde dieser mit Verletzungen an der linken Schulter und am linken Knie ins LKH Amstetten geflogen.

Erfolgreicher Sucheinsatz

 

Am Freitag, den 22. September 2017 kurz nach 23 Uhr, wurde die Bergrettung Mitterbach über Notruf NÖ144 alarmiert: ein 77-jähriger Mann ist von einer Wanderung nicht nach Hause gekommen. Daraufhin machten sich 8 Mann der Bergrettung Mitterbach mit Unterstützung der Polizei, einem Suchhundeführer aus der Region, sowie der Freiwilligen Feuerwehr Mitterbach zum Ausleuchten, auf den Weg. Die Suche wurde um 3.15h unterbrochen.

 

Nach einer Lagebesprechung löste die Einsatzleitung der Bergrettung Mitterbach kurz vor 7 Uhr Gebietsalarm aus. Da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass der Vermisste in den Erlaufstausee gestürzt ist, wurden zusätzlich Feuerwehrtaucher zur Unterstützung hinzugezogen.

 

Der Vermisste wurde schließlich um 12:30 Uhr in den Ötschergräben beim E-Werk Stierwaschboden verletzt gefunden. Nach der Erstversorgung durch die Bergrettung wurde der Patient in stabilem Zustand dem Notarzthubschrauber C15 übergeben.

 

Insgesamt standen 62 Bergretter, 9 Mitglieder der Alpinen Einsatzgruppe der Polizei, 5 Hundeführer, 9 Mitglieder der Feuerwehr inkl. 5 Tauchern, ein Hubschrauber des BMI mit der Wärmebildkamera und der NAH C15 im Einsatz.

 

Bergung eines Schäferhundes!

 

Am Sonntag wurde die Bergrettung Mitterbach alarmiert, ein Hund sei geschwächt in den Ötschergräben und er kann nicht mehr alleine weiter. Sofort rückte die diensthabende Mannschaft aus und ging zu den weißen Schaferhund und dessen Herrchen. Sie befanden sich beim Ötscherhias. Der Hund musste des Öfteren erbrechen und war tatsächlich sehr geschwächt. Mit der Gebigstrage wurde der Hund schließlich zu unseren Einsatzauto getragen um in anschließend zum Auto des Hundebesitzers zu bringen. Der sichtlich mitgenommene Hundebesitzer fuhr dannach selbstständig in eine Tierklinik.

Bergungen und Hilfeleistungen für Tiere sind keine Seltenheit für unsere Ortsstelle. "Erst drei Tage zuvor war ein Hund mit einer Beinverletzung, von der Gemeindealpe zu holen", erzählte Kurt Sommerer, der ebenfalls Hundebesitzer ist und sich auf einige solcher Einsätze zurück erinnern kann.

 

Am Nachmittag, rückte die Dienstmannschaft noch zu einer Frau aus, die im Hagengut unter Kreislaufproblemen leidete. Die ungarische Wandererin wurde allerdings nach einer ersten Versorgung auf Revers zu ihrer Reisegruppe entlassen.

Einsatzreicher Fronleichnamstag!

 

Viele Wanderer lockten das sonnige Wetter und die herrlichen Temperaturen in die Mitterbacher Wandergebiete. Leider wurden wir durch die hohen und schwülen Temperaturen auch zu drei Einsätzen gerufen.

Schon gegen Mittag erreichte uns eine Alamierung, eines ca.80 jährigen Wanderers, der in den Ötschergräben mit Kreislaufproblemen zu kämpfen hatte. Da sich der Zustand des Mannes nicht besserte forderte der Einsatzleiter Daniel Gross den Rettungshubschrauber C15 zur notärztlichen Unterstützung an. Der Streifendienst der Bergrettung Annaberg leistete ebenfalls Erste Hilfe.

Am Nachmittag wurde unsere Dienstmannschaft noch einmal zu einem Einsatz wegen Kreislaufproblemen gerufen. Diesesmal rückten wir zum Gasthaus Vorderötscher aus. Auch hier wurde der Notarzthubshrauber C15 angefordert, um eine rasche ärztliche Versorgung zu gewährleisten.

Gleichzeitig mit diesem Einsatz alarmierte uns der Betriebsleiter der Bergbahnen Mitterbach, weil sich eine Mountain Cart Fahrerin und deren Sohn verletzt hatten. Eine zweite Einsatzmannschaft rückte mit einem RTW aus Mariazell aus und leistete den leichtverletzten Gästen Hilfe.

 

Die Bergrettung appeliert, bei Wanderungen bei großer Hitze, genug zu trinken,immer wieder Pausen einzulegen und Wanderungen möglichst früh zu starten, um die größte Tageshitze zu vermeiden.

Tragischer Unfall in der Blue Box!

 

Am Sonntag Nachmittag kam es zu einem tragischen Unglück beim Eisklettern in der Blue Box in den Ötschergräben. Ein Mann aus Baden (40) kam dabei ums Leben, ein 35-jähriger Mann aus Perchtoldsdorf wurde schwer verletzt. Die Dritte in der Seilschaft, eine 39-jährige Frau aus Purkersdorf, blieb unverletzt. Der Unfall wurde von einer weiteren Seilschaft in der Blue Box beobachtet und den Einsatzkräften gemeldet.

 

Im Einsatz waren 16 Bergretter (11 Ortsstelle Mitterbach, 5 Ortsstelle Annaberg) und die Alpinpolizei, sowie die örtliche Polizei Annaberg. Der schwer Verletzte wurde vom C15 per Tau geborgen und nach St. Pölten in das Universitätsklinikum St. Pölten geflogen. Die Bergrettung hebt die gute Zusammenarbeit der einzelnen Organisationen und die gute Mitarbeit der anderen Seilschaften, die sich in der Blue Box befunden haben, hervor.

Schneeschuhwanderer nach Absturz gerettet

 

Ein 58-jähriger unternahm am 5. Februar 2017 ausgehend von Lackenhof am Ötscher eine Schneeschuhwanderung in Richtung Gemeindealpe Mitterbach. Gegen 18.00 Uhr kam er am Gipfel der Gemeindealpe an und stieg daraufhin mit seinen Schneeschuhen ab. Zeitgleich wurde die Piste für den nächsten Tag frisch präpariert. Er ging trotz Gesperrttafel „Pistengerät am Seil“ und aktvierter Warnleuchte talwärts und folgte dem Pistenrand in Abstiegsrichtung.

 

Im oberen Drittel des Hanges wurde er plötzlich von dem zurückschnellenden Windenseil des Pistengerätes im Bereich des Unterschenkels erfasst und in die Luft geschleudert. Dabei stürzte er über die Riedelbauermäuer in zum Teil senkrechtes, felsdurchsetztes Gelände ab. Er kam nach 130 Metern im hohen Schnee zwischen einer Baumgruppe zu Liegen.

 

Nach Alarmierung des Notrufes Niederösterreich durch seine Mutter wurde sofort mit der Suche begonnen. Innerhalb kürzester Zeit konnte die Bergrettung Mitterbach den Verunfallten lokalisieren und in einer aufwändigen Rettungsaktion bergen. Anschließend wurde er dem Roten Kreuz Mariazellerland übergeben und mit dem Notarztwagen ins Landesklinikum Lilienfeld gebracht.

 

Der Ausbildungsleiter und Pressereferent der Bergrettung Mitterbach Herr Mag. Karl Weber betont, den meisten Wintersportlern ist nicht bewusst, welche Gefahr ein Windenseil darstellt: “Das Seil ist teilweise über tausend Meter lang und zwischen dem Ankerpunkt und dem Pistengerät gespannt. Es bewegt sich sehr schnell, auch wenn sich das Pistengerät außerhalb der Sicht- und Hörweite befindet. Ich appelliere an die Vernunft der Pistenbenützer: Die Präparierung in den Skigebieten, vor allem die Seilwindenpräparierung ist für Menschen unberechenbar und extrem gefährlich! Zur Präparierung gesperrte Pisten müssen konsequent gemieden werden. Bitte beachten Sie die Warnhinweise, um schwere Unfälle zu vermeiden.“

 

Fotos:

Foto 1: Notarzt + Einsatzkräfte im Tal:  © Bergrettung Mitterbach

Foto 2: Warntafel am Gipfelhang: © Bergbahnen Mitterbach

Text:

NÖVOG

Pisteneinsätze fordern Einsatzkräfte!

 

In den vergangenen Tagen forderten viele Einsätze auf den Pisten die Einsatzkräfte.

Die Ortsstelle Mitterbach rückte am Freitag und am Samstag zu insgesamt sieben Einsätzen aus. Zum Teil handelte es sich um schwerverletzte Personen. Bei zwei Einsätzen kam der Christophorus C15 zur Hilfe.

"Im Moment kommen viele Gäste auf unsere Pisten, worüber wir uns mit den Bergbahnen natürlich sehr freuen", meint OL Paul Größbacher. "Natürlich kann es da schnell zu Unfällen kommen", fügt er hinzu. Die erhöhten Einsatzzahlen sollen aber nicht vom Schiausflug abschrecken, viel mehr appeliert die Bergrettung auf die Vernunft der Wintersportler. "Vorrausschaunendes Fahren, seine Grenzen zu erkennen und genügend Pausen sind einfach wichtig um den Pistenspaß bis zum Schluss genießen zu können", meint Größbacher abschließend.

 

Foto: Benjamin Leodolter

Eiskletterer in Nachteinsatz aus misslicher Lage befreit

 

Zu einem nicht alltäglichen Einsatz wurden am Mittwochabend Bergretter aus den Ortsstellen Annaberg und Mitterbach gerufen. Zwei Eiskletterer sind im Bereich der Hinteren Tormäuer in den Ötschergräben in Bergnot geraten. Gegen 18.30 Uhr setzten sie einen Notruf ab, die Rettungsaktion dauerte die ganze Nacht.

Die Temperaturen der letzten Tage haben viele Eiskletterer in die "Blue Box", einen Bereich in den Ötschergräben, der sich besonders gut für diese Sportart eignet, gelockt. Zwei Personen sind am Mittwochabend aber in Bergnot geraten. Sie konnten den Eisfall nicht mehr selbstständig verlassen und setzten gegen 18.30 Uhr einen Notruf ab. Bergrettung und Alpinpolizei machten sich gemeinsam mit Unterstützung durch den ansässigen Förster und einen Sägewerksunternehmer auf den Weg zur Unfallstelle, um die festsitzenden Eiskletterer von oben zu bergen.

 

Dazu musste ca. 250 Meter über extrem steiles und rutschiges Waldgelände abgestiegen werden. Anschließend seilten sich die Einsatzkräfte über eine Länge von insgesamt 170 Metern zu den festsitzenden Sportlern ab. Die Bergemannschaft, bestehend aus einem Alpinpolizisten sowie zwei Bergrettern, kamen so bis auf ca. 40 Meter oberhalb der Kletterer.  Dort wurde ein Standplatz errichtet, von dem sich ein Bergretter bis zu den Personen abseilen konnte. Die Kletterer und der Bergrettungsmann wurden dann weitere 140 Meter bis zum Wandfuß abgelassen. Die restliche Einsatzmannschaft kletterte den Eisfall wieder hinauf. Die beiden Eiskletterer konnten nach Einsatzende am Donnerstag um 6.00 Uhr früh unverletzt ihren Heimweg antreten.

Gute Zusammenarbeit
Personenbergungen aus Eisfällen kommen in Niederösterreich nicht häufig vor und haben den eingesetzten Kräften einiges abverlangt. Dieser Einsatz wurde aufgrund der Dunkelheit, gepaart mit Sturm und einsetzendem Schneefall unter schwierigsten Bedingen absolviert. "Die gute Zusammenarbeit und Ausbildung seitens Alpinpolizei und Bergrettung ermöglichten diesen erfolgreichen Abschluss," sagten der Leiter der Niederösterreichischen Alpinpolizei Michael Hochgerner und ÖBRD Landeseinsatzleiter Martin Gurdet unisono. Eine entsprechende Tourenplanung und Ausbildung für derartige Unternehmen ist unumgänglich und wird noch als allgemeiner Tipp für derartige Unternehmungen angeführt.

An der Bergung beteiligt:
ÖBRD: Annaberg und Mitterbach (16 Bergretter)
Polizei: AEG West

 

Bericht: ÖBRD LL NÖ/Wien

Fotos: Daniel Gross

Schwerer Paragleiterunfall in Mitterbach!

 

Traumhaftes Wetter und strahlender Sonnenschein- eine scheinbar perfekte Ausgangslage für einen guten Paragleiterflug.

Jedoch für einen erfahrenen Paragleiter endete der Flug am Sonntag, dem 28.August mit schweren Verletzungen, nachdem er aus ca. 20 Metern zu Boden fiel.

Beim Landeanflug klappte auf einmal der Schirm des Piloten zusammen. Badegäste vom Freibad Mitterbach beobachteten den Vorfall und meldeten den Unfall sofort. Die Bergrettung Mitterbach, sowie das Rote Kreuz Mariazellerland rückten sofort aus. Der Verletzte wurde erstversorgt und anschließend dem Rettungshubschrauber Christophorus C15 übergeben.

 

Wir wünschen alles erdenklich Gute und eine rasche Genesung!

Hervoragende Zusammenarbeit bei Einsatz in Ötschergräben!

 

Am Mittwoch, dem 24.August wurde die Ortsstelle Mitterbach zu einen Einsatz in den Ötschergräben gerufen.

Ein älterer Herr litt unter akuten Kreislaufproblemen zwischen Jausenstation Ötscherhias und Kraftwerk Stierwaschboden. Parallel zur Bergrettung Mitterbach wurden das Rote Kreuz Mariazellerland und die Polizei Annaberg verständigt.

Noch während des Ausrückens der Bergrettung entschied sich der geschwächte Wanderer selbst weiter zu gehen und ging in Richtung Stierwaschboden zurück. In der Zwischenzeit machten sich Kameraden der Bergrettung gemeinsam mit Kameraden des Roten Kreuz auf den Weg in die Ötschergräben, um den Mann zu unterstützen. Der Wanderer erreichte noch selbst das Kraftwerk. Dort wurde er mit dem Schrägaufzug der EVN zum Notarzt gebracht. 

"Bei diesem Einsatz hat sich bewiesen, wie wertvoll die gute Zusammenarbeit der einzelnen Institutionen ist und wie nahe sich diese Organisationen stehen", so Einsatzleiter-Stv. Daniel Gross. 

 

Dieser Einsatz war der Vierte innerhalb von fünf Tagen. Die Ortsstelle Mitterbach mahnt daher vermehrt zur Vorsicht im Alpinen Bereich und auf eine gute Tourenplanung im Vorfeld der Wanderung.

Einsatz in den Ötschergräben!

 

Zum Wandersaisonstart am 30.April wurden wir gleich zum ersten Mal im heurigen Jahr zu einen Einsatz gerufen.

 

Eine 73-jährige Dame stürtzte nach eigenen Angaben ca. 4 Meter über steiles Gelände und verletzte sich im Rippenbereich. Die Bergrettung wurde parallel mit dem Christophorus C15 mitverständigt. 7 Kameraden rückten sofort aus. 3 weitere blieben auf Bereitschaft in der Zentrale. Die Bergung übernahm der C15 mittels Tau. Die Ortstelle Mitterbach leistete Assistenz am Zwischenlandeplatz im Vorderötscher.

Im Einsatz waren auch 2 Polizisten der Polizei Annaberg.

Liftbergeeinsatz am Bodenbauerexpress!

 

Am Freitag, den 12. Februar, kam der Sessellift auf der Gemeindealpe auf Grund eines technischen Gebrechens zum Stillstand. 39 Schisportler saßen am Lift fest.

 

Um 14:20Uhr kam die Alarmierung zu einem Gebietseinsatz in Mitterbach wegen des Stillstandes des 4-Sesselliftes. Insgesamt konnten 39 Personen, darunter auch Kinder, nach 3 Stunden von 102 Helfern gerettet werden. Es waren 61 Bergretter (17 Kameraden aus Mitterbach), 12 Alpinpolizisten, 22 Feuerwehrleute, Sanitäter des Roten Kreuz, sowie die Crew des Christophorus C15 und eines BMI Hubschraubers im Einsatz. Die hervorragende Zusammenarbeit der einzelnen Organisation ist besonders hervorzuheben. "Dieses Szenario wird des Öfteren in mehreren Übungsannahmen pro Jahr geübt", berichtet der Einsatzleiter vor Ort und Ausbildungsleiter der OS Mitterbach Karl Weber. "Die rasche Abwicklung, die Mobilisierung von über 100 Helfern aus ganz Niederösterreich in kürzester Zeit und die perfekte Kommunikation der einzelnen Rettungsorganisationen waren speziell in diesem Einsatz sehr positiv und zeigen, wie schnell und effizient unsere Rettungskette funktioniert", fügt Ortsstellenleiter Paul Größbacher hinzu.

Um 17:00 Uhr waren alle Personen geborgen. Nach dem Eintreffen der Kameraden in der Zentrale konnte gegen 17:30Uhr das Einsatzende ausgeschickt werden.

Sucheinsatz auf der Gemeindealpe!

 

Ein Skifahrer hat im Bereich Niederalm den Skiweg verlassen und wollte, im Glauben einer Variante durch den Tiefschnee, eine Abkürzung zur Mittelstation nehmen und hat sich im Nebel verirrt.

 

Dabei geriet er durch die Riedelbauermäuer in den Wald oberhalb des Bauernhofs. Orientierungslos setzte er gegen 13:00 einen Notruf ab. Nach unzählichen Telefonaten und einer Handyortung konnte seine Position nicht eindeutig bestimmt werden. Daher fuhren mehrere Gruppen mit Quad, Traktor und Bergrettungsfahrzeug Richtung Wasserstein, Erlaufursprung und Riedelbauer. Eine weitere Mannschaft machte sich mit Ski vom Terzerhaus Richtung Mittelstation auf die Suche nach einer Spur im Neuschnee. Tatsächlich wurde diese auch entdeckt und auch ein Rufkontakt konnte zum verirrten Skifahrer hergestellt werden. Aufgrund der Lawinengefahr war ein Erreichen des Verirrten über seine Abfahrtsroute nicht vertretbar. Gegen 15:00 konnte der Verirrte unverletzt mittels Quad von der Talseite aus abtransportiert werden.

Abendliche Suchaktion endete glimpflich.

 

Am Abend des 26. Septembers wurden die Ortsstellen St. Aegyd und Mitterbach zu einem Einsatz gerufen.

 

Die Einsatzmeldung kam über ein SMS der Leitstelle Notruf NÖ. Ein Wanderer wollte entlang des Wallfahrerweges Via Sacra aufs Gscheid gehen. Dort hätte er sich im Gasthaus Raffinger zur Abholung eingefunden. Nachdem er jedoch nicht erchienen ist, wurde der Notruf abgesetzt. Die OS St. Aegyd forderte eine Handypeilung an. Bei dieser kann ein eingeschaltenes Handy geortet werden, in welchem Handymasten sich dieses zuletzt eingeloggt hat bzw. in welchen Radius sich dieses befindet.

Bei dieser Ortung wurde festgestellt, dass sich sein Handy beim Handymasten auf der Gemeindealpe, in einem Radius von ca. 500 Meter befindet. So suchte unsere OS mit 11 Kameraden alle Wanderwege und Hütten rund um die Gemeindealpe ab. Eine Wandergruppe, die sich im Terzerhaus auf der Gemeindealpe befand, gab an, den vermissten Mann im Bereich des Rennhanges am Abstieg gesehen zu haben. Die Beschreibung des Wanderers stimmte exakt mit unseren Angaben überein. So verlagerte sich unsere Suche auf den unteren Teil der Gemeindealpe und den Ort Mitterbach samt den Gasthäusern.

Gegen 20:30Uhr wurde schließlich von der OS St. Aegyd gemeldet, dass die vermisste Person zum ausgemachten Treffpunkt gekommen sei. Dies bestätigte sich auch und somit rückte unsere Mannschaft wieder zurück in die Zentrale ein und gab das Einsatzende für unsere OS bekannt.

Absturz beim Schleierfall!

 

Im Bereich des Schleierfalls stürzte eine 70-jährige Wanderin ca. 10 Meter in die Tiefe und verletzte sich an Kopf und Oberkörper.

 

Gegen 12 Uhr Mittags wurde die Ortsstelle Mitterbach zu einem Einsatz in den Ötschergräben, Bereich Schleierfall, gerufen. Die Alarmierung erfolgte übert die Leitstelle Notruf 144 NÖ. Sofort wurde auf Grund der schweren Verletzungen und der exponierten Position der Verletzten die Crew des Christophorus C15 alarmiert, Die Bergrettung Mitterbach leistete mit vier Kameraden Assistenzhilfe beim Zwischenlandeplatz im Hagengut.

 

Die Verletzte wurde mittels Tau aus den Ötschergräben geborgen und anschließend ins Spital geflogen.

 

''Im heurigen Jahr absolvierte die Ortsstelle Mitterbach bereits mehr als 40 Einsätze. Jedoch gehen wir davon aus, dass im Herbst noch einiges auf uns zu kommt, da dieser wettermäßig immer besonders schön ist und dies viele Wanderer in unsere Region lockt,'' so Ortsstellenleiter Paul Größbacher, der sichtlich stolz auf seine Kameraden in der Ortsstelle, aufgrund der geleisteten Einsätze, ist.

Einsatz mit C15!

 

Am Freitag, dem 24. Juli 2015, wurden wir zu einem Einsatz in den Ötschergräben gerufen.

 

Gegen 14:00 Uhr kam eine Alarmierung rein, eine Person sei mit einer Fußverletzung beim Mirafall zu bergen.

5 Bergretter rückten innerhalb kürzester Zeit aus. Ein Voraustrupp, mit Notfallsanitäter Benjamin Leodolter und Rettungssanitäter Daniel Gross, lief sofort zum Unfallort, um dort die Erstversorgung durchzuführen. Schnell stellte sich aber heraus, dass eine Bergung mit Gebirgstrage durch die aufgehitzten Ötschergräben nicht sinnvoll wäre. So wurde der Christophorus Hubschrauber C15 zur Hilfe beigezogen.

Die verletzte Person wurde mittels Tau geborgen und in das Spital nach Amstetten geflogen.



Fotos: 2 x BR Mitterbach, 2 x Sylvia Moser

Verregneter Einsatz in den Ötschergräben!

 

Am Pfingstsamstag wurde unsere Ortsstelle am Nachmittag zu einem Einsatz in den Ötschergräben gerufen.

 

Gegen 14:30Uhr kam die Alarmierung rein, ein Wanderer sei rund 20Meter abgestürzt und schwer verletzt - ca.20 Gehminuten nach der Jausenstation Ötscherhias in Richtung Wienerbruck.

Die rasche Ausrückungszeit und die Anwesenheit von 11 Kameraden innerhalb weniger Minuten machte es möglich, sofort einen Vorraustrupp mit Sanmaterial zum Verletzten zu schicken. Zur Unterstützung kam die Crew des Christiophorus C15. Diese holte den Verletzten mittels Tau und flog ihn in das Krankenhaus nach Scheibbs.

 

''Wir können stolz sein, wie schnell und motiviert unsere Kameraden wieder bei diesem Einsatz ans Werk gegangen sind. Es zeigt, dass wir sehr gut aufgestellt sind!'' So die Worte des Einsatzleiters Franz Grießl, der sichtlich glücklich und stolz war nach diesem Einsatz.

 

Das Pfingstwochenende war aber noch lange nicht vorbei und so wurde am Pfingstsonntag eine spontane Übung bei der Staumauer in der Erlaufklause durchgeführt. Hauptsächlich diente die Übung als Vorbereitung für den Sommerkurs, der Anfang Juni startet.

Lawinenabgang mit schwerverletzter Person!

 

Am Sonntag, den 25.Jänner 2015 löste ein Snowboarder ein Schneebrett aus und wurde teilweise verschüttet und verletzte sich schwer.

 

Der Unfall ereignete sich etwa gegen 16:00Uhr im ungesicherten Gelände auf der Gemeindealpe im Beriech der Mittelstation. Eine dreiköpfige Snowboardergruppe wollten abseits der Pisten einen Weg ins Tal suchen. Dabei gerieten sie in eine steile Rinne. Der erste der Gruppe löste ein Schneebrett aus und wurde rund 150m mitgerissen. Dabei erlitt er schwere Verletzungen im Becken,- Rücken- und Rippenbereich.

 

Die Bergrettung Mitterbach wurde vom Personal der Bergbahnen verständigt. Da die Dunkelheit bereits eingesetzt hatte und die Temperaturen auch unter 0°C gefallen waren, musste schnell agiert werden um zum Verletzten zu gelangen und ihn erst zu versorgen. Ein Rettungssanitäter der Bergrettung wurde dafür zum Verletzten abgeseilt. Nach Einschätzung der Lage vor Ort (Lawinensituation, Gelände etc.) und einer Bergeplanung (Mannschaftsstärke, Material etc.) wurde mit der Bergung begonnen. Die Herausforderungen hierbei waren zum Einen die schweren Verletzungen des 27-Jährigen und zum Anderen die lange Distanz die bewältigt werden musste. Nachdem die verletzte Person in den Akja umgelagert wurde, musste dieser samt Seilretter und Sanitäter der Bergrettung mittels Flaschenzug rund 250-280m raufgezogen werden. Eine besondere Leistung aller Beteiligten!!!!

Nach der erfolgreichen Bergung wurde der Snowboarder sofort vom Notarzt des RK Mariazell versorgt und ins Tal gebracht bzw. ins Krankenhaus Bruck überstellt.

 

Ein sehr spektakulärer Einsatz, der vor allem viel Kraft, Mannschaftsstärke, Material und Engagement gefordert hat. Danke an alle beteiligten Kameraden für die Abwicklung des Einsatzes.

 

10 Mann Bergrettung Mitterbach

3 Mann RK Mariazell

5 Mann Bergbahnen Mitterbach


Mountain-Cart Unfall auf der Gemeindealpe!

 

Am 12.August wurde die Ortsstelle Mitterbach zu einem Unfall auf dem Rollerweg der Gemeindealpe gegen 12.00Uhr verständigt. Ein 9-jähriges Mädchen wurde dabei verletzt.


5 Kameraden der Ortstelle Mitterbach rückten aus, um das kleine Mädchen zu versorgen und zu bergen. Unsere kleine Patientin wurde vom Team der Bergbahnen Mitterbach erstversorgt. Nach dem Eintreffen der Bergrettung wurde die 9-Jährige mittels Trage in unser Bergrettungsfahrzeug gelagert, in dem sie zu einem Zwischenlandeplatz transporiert wurde. Von dort wurde sie mit dem Team des Christophorus 12 aus Graz ins Spital geflogen.

Sie klagte über große Schmerzen im Unterarm- und Rückenbereich.

Einsatz am Terzerhaus!

 

Am 19. Juni wurde die Ortsstelle Mitterbach zu einen Einsatz am neuen Terzerhaus auf der Gemeindealpe (1626m) alarmiert.

Um 14:22 Uhr kam die Einsatzmeldung für die Ortsstelle Mitterbach herein. Eine männliche Person um die 60, soll sich am Terzerhaus beim Essen verschluckt haben und nicht bei Bewusstsein sein.

Sofort rückte der Bereitschaftsdienst der Ortsstelle aus und fuhr zur Unfallstelle. Die Einsatzmeldung bestätigte sich auch. Dank des guten Eingreifens der Ersthelfer vor Ort war der Mann allerdings schon wieder bei Bewusstsein. Trotzdem wurde der Verunfallte mittels Hubschrauber in das Krankenhaus geflogen, um eine rasche medizinische Versorgung zu gewährleisten.

Bereits zwei Einsätze in Semesterferien!

Am 3.2.2014 verletzte sich ein 14- jähriger Wintersportler im Bereich des Rennhanges. Die Dienstmannschaft der Bergrettung Mitterbach versorgte den jungen Snowboarder und brachte ihn mittels Akja ins Tal. Dort konnte der Junge dem Roten Kreuz St. Aegyd übergeben werden.

 

Am Dienstag, den 4.2.2014 verlor ein 72- jähriger Schifahrer im Bereich Rehsattel die Kontrolle über seine Schi und stürzte dabei in ein Waldstück.

 

Der Pistendienst der Bergrettung wurde gegen 14:50 Uhr zum Einsatz gerufen. Der Verletzte wurde mit starken Blutungen im Kopfbereich und starken Schmerzen aufgefunden. Mit Verdacht auf Wirbelverletzungen wurde der Christophorus Hubschrauber C15 um Unterstützung gerufen. Zusammen mit einem Notarzt, einem Rettungssanitäter und der Bergrettung konnte professionelle Erste Hilfe geleistet werden.

Der Schifahrer wurde in das Spital Amstetten geflogen.

Sturz einer Schitourengeherin auf der Gemeindealpe

 


Am Donnerstag, den 9.1.2014, kam eine 63-jährige Schitourengeherin auf der Gemeindealpe zu Sturz und verletzte sich. Aufgrund ihrer Verletzungen konnte die Alpinistin ihre Talabfahrt nicht mehr selbstständig fortsetzen.

Der Hüttenwirt vom Terzerhaus,Thomas Wallner, entdeckte die verletzte Person und alarmierte die Bergrettung Mitterbach.

Nach der Erstversorgung auf der Unfallstelle konnte die 63- Jährige mit dem Skidoo sicher ins Tal gebracht werden.

 

Alpineinsatz auf der Gemeindealpe

 


Am 14.12.2013 veranstalteten wir -wie jedes Jahr zum Schisaisonstart- unsere Winterübung. Gegen 12:00 Uhr mittags wurden wir zu einen Realeinsatz im Bereich Rehsattel gerufen. Nach erfolgreich geleisteter Erste Hilfe entschieden wir uns für einen Abtransport mit dem Christophorus Hubschrauber C15 aus Ybbsitz. Grund dafür waren die zu großen Schmerzen des Verunfallten, die einen Abtransport mittels Akja nicht zugelassen haben.

Der 32- jährige Tourenschigeher erlitt eine Unterschenkelfraktur am rechten Bein.

 

Nächste Termine :

3.Nov.18Uhr

Monatliche Schulung und Sitzung

++  ++  ++  ++  ++